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Willkommen auf den deutschsprachigen Seiten der ICDD-Internetpräsenz


Von hier aus können sie einige deutschsprachige Seiten mit allgemeinen Informationen über das ICDD aufrufen. ICDD steht für „International Centre for Diffraction Data”, zu Deutsch „Internationales Zentrum für Beugungsdaten“. Diese Seiten befinden sich im hervorgehobenen Bereich weiter unten. Sie wurden übersetzt, um allgemeine Informationen bereitzustellen.

Bitte nutzen sie die englischen Links, um detailliertere Produktinformationen oder aktuelle Informationen zu Weiterbildungsseminaren und Veranstaltungen zu erhalten.

Unser Ansprechpartner ist ein zweisprachiger ICDD-Wissenschaftler, der Ihnen bei allen allgemeinen Fragen behilflich sein wird.

Das ICDD

Das International Centre for Diffraction Data® (ICDD®) ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel der Erfassung, Bearbeitung, Veröffentlichung sowie Verbreitung von Pulverdiffraktometriedaten, um die Identifikation kristalliner Materialien zu ermöglichen. Die Mitglieder der ICDD werden durch Forschungsinstitute, Universitäten sowie staatliche und wirtschaftliche Institutionen aus aller Welt repräsentiert.

Unsere Vision – Das International Centre for Diffraction Data (internationales Zentrum für Diffraktionsdaten) entwickelt weiterhin Tools für die Materialanalyse der Zukunft und unterstützt die dafür erforderliche Ausbildung.

Unsere Mission – Das International Centre for Diffraction Data ist weiterhin das weltweit wichtigste Zentrum für hochwertige Diffraktions- und dazugehörige Daten, um die Anforderungen der technischen Gemeinschaft zu erfüllen. Das ICDD fördert die Anwendung von Methoden der Materialcharakterisierung in Wissenschaft und Technik durch die Bereitstellung von Foren für den Ideen- und Informationsaustausch.

Geschichte des ICDD
Nach Entwicklung der ersten Röntgenbeugungstechniken zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwies sich die Notwendigkeit einer zentralen Sammlung von Beugungsdaten bekannter Phasen. Nachdem gegen Ende der 1930er-Jahre zwei richtungsweisende Arbeiten von Dow-Wissenschaftlern über die Archivierung und die Verwendung von Pulverdaten für die Phasenanalyse veröffentlicht wurden, wurde 1941 das Joint Committee for Chemical Analysis by Powder Diffraction Methods (Ausschuss für chemische Analyse mittels Pulverbeugungsmethoden) gegründet. Der Ausschuss schuf eine erste Referenz für Röntgenpulverbeugungsdaten, das Powder Diffraction File™ (PDF®). Dieser Ansatz bekam erste Unterstützung durch das Committee E-4 der American Society for Testing and Materials (ASTM). In den nächsten zwei Jahrzehnten fand der Ausschuss die Unterstützung weiterer Institutionen. Dies gipfelte 1969 in der Gründung des Joint Committee on Powder Diffraction Standards (JCPDS), welche die Aufgabe bekam, das PDF fortzuführen. Im Jahr 1978 änderte man den Namen der Organisation in International Centre for Diffraction Data, um das globale Engagement stärker zu betonen.

Die Organisation des ICDD
Ungefähr 300 Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind aktive Mitglieder, die die Mitglieder des Direktoriums, der Ausschüsse und Unterausschüsse stellen. Die Mitglieder, die alle ehrenamtlich arbeiten, sind aktiv an der Entwicklung der Röntgenbeugung und verwandten Disziplinen beteiligt. Die Mitglieder setzen sich aus Wissenschaftler aus Instituten, Behörden und der Industrie zusammen. Die jährliche Mitgliedertagung stellt ein Forum zum Austausch von Ideen und Informationen für die wissenschaftliche Gemeinschaft dar und plant, schafft und bewertet Vorschriften und Abläufe innerhalb der Organisation. Im Hauptsitz in Pennsylvania ist ein Stab von bezahlten Wissenschaftlern und Verwaltungsangestellten für die Erstellung und Verbreitung der verschiedenen Datenbanken des ICDD zuständig.

Ludo Frevel Crystallography Scholarship Fund
Das International Centre for Diffraction Data (ICDD) hat einen Kristallografie-Stipendienfonds gegründet, um vielversprechende Akademiker zu kristallografierelevanten Forschungsarbeiten zu ermutigen. Dieser ist heute unter dem Namen „Ludo Frevel Crystallography Scholarship Fund“ bekannt. Der Name wurde als Ehrung eines Pioniers auf dem Gebiet der Röntgendiffraktometrie und des Fonds-Gründers, Dr. Ludo Frevel, gewählt. Überzeugt von den positiven wissenschaftlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Stipendien für kristallografiebezogene Forschungsarbeiten hat das ICDD um Mittel aus dem Privat- und Industriesektor zur Unterstützung dieses Programms geworben. Seit 1991 hat das ICDD bisher 191 Stipendien mit einer Gesamtsumme von 454,750 US-Dollar vergeben. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Stephanie Jennings (sjennings@icdd.com).

Das Powder Diffraction File™
Das Powder Diffraction File™ (PDF®) ist eine Sammlung von Röntgendiffraktogrammen einer einzelnen Phase in Form von Tabellen der Netzebenenabstände und den zugehörigen relativen Intensitäten zusammen mit bibliografischen, physikalischen und kristallographischen Eigenschaften. Die Schaffung und Verbreitung dieser Datenbank war der Grundgedanke für die Gründung des ICDD und seiner Vorgängerorganisationen.

Um die unterschiedlichen Anforderungen der Anwender zu erfüllen, ist das PDF™ auf vielen verschiedenen Medien erhältlich, z. B. als Buch, USB und DVD. Das PDF ist in verschiedene Bereiche untergliedert, wie Mineralien, Metalle, Legierungen und forensische Materialien. Ein Angebotspaket für die Nutzung in Lehrveranstaltungen ist ebenfalls erhältlich. Verschiedenste Methoden wie die Nutzung gedruckter Indizes und Software erlauben es dem Anwender, die Laborergebnisse mit den Daten aus dem PDF zu vergleichen.

Sammlung der Daten für das PDF®
Die im Powder Diffraction File™ veröffentlichten Daten werden durch Beiträge einzelner Wissenschaftler, kooperierender Labore, Literaturauswertung und staatlicher Beihilfen erworben. Etwa 200 der wichtigsten Wissenschaftsjournale wurden von Hand nach Pulverbeugungsdaten und Tausende wurden nach Schlüsselworten durchsucht. Weiterführende Literaturauswertungen umfassten Patente, Dissertationen und andere frei zugängliche Literatur, die mittels verschiedener rechnergestützter Datenbanken und Suchtechniken gesichtet wurden. Das Powder Diffraction File zitiert mehr als 1,3 Millionen Literaturquellen.

Eine andere Quelle für Beugungsdaten sind historische Kooperationsvereinbarungen mit internationalen Datenbankorganisationen. Diese umfassen das National Institute of Standards and Technology (NIST), das Fachinformationszentrum (FIZ), das Cambridge Crystallographic Data Centre (CCDC) und das Material Phases Data System (MPDS).

PDF Qualitätssicherung
Alle Daten werden durch die Redaktion kritisch geprüft und bewertet. Jedes Diffraktogramm muss einen vierstufigen Prüfungsvorgang durchlaufen, bevor es in die Datenbank aufgenommen wird. Mit dem technischen Fortschritt steigen die Ansprüche an die Referenzdiffraktogramme. Aus diesem Grund werden die Informationen im PDF ständig überprüft und aktualisiert, um den hohen Ansprüchen an die Präzision und Qualität der Daten gerecht zu werden.

Aufbau der ICDD

Auszeichnungsausschuss 
Die Aufgabe des Auszeichnungsausschusses ist die zeitgerechte Verleihung der ICDD-Auszeichnungen.

Satzungsausschuss
Der Satzungsausschuss ist verantwortlich für die Überarbeitung der aktuellen Geschäftsordnung:

  • Die Sicherstellung der Vereinbarkeit der überarbeiteten Geschäftsordnung mit den Gesetzen Pennsylvanias und der USA, besonders hinsichtlich der steuerfreien Stellung als gemeinnützige Bildungseinrichtung.
  • Die regelmäßige Bewertung der Entwicklung der Gesellschaft.
  • Abhalten planmäßiger Treffen zur Diskussion vorläufiger Satzungsänderungen und Weiterleitung an den Aufsichtsrat zur weiteren Betrachtung.
  • Die Richtigstellung der geltenden Satzung, d. h. Entfernung widersprüchlicher Angaben, Vorbereitung von Änderungsvorschlägen.

Sozialleistungsausschuss
Der Sozialleistungsausschuss ist verantwortlich für die jährliche Bewertung der ICDD-Sozialleistungsprogramme und schlägt dem Aufsichtsrat Verbesserungen und Modifikationen an bestehenden oder die Initiierung von neuen Programmen zur Aufrechterhaltung eines angemessenen und aktuellen Leistungspakets für die Angestellten des ICDD vor.

„Grant-in-Aid“-Ausschuss
Der „Grant-in-Aid“-Ausschuss prüft die Verwendung der „Grant-in-Aid“-Zuschüsse und gibt Ratschläge zur Vergabe der Zuwendungen, um Projekte zu fördern, die dem Zweck der Organisation dienlich sind.

Ausschuss für langfristige Planung
Dieser Ausschuss ist für die Beurteilung der Einrichtungen und Ziele des ICDD verantwortlich. Weiterhin gibt dieser Ausschuss dem Aufsichtsrat Empfehlungen, um das Wachstum und die Sicherheit der Gesellschaft zu garantieren.

Ausschuss zu Unterstützung von Tagungen
Dieser Ausschuss prüft Finanzierungsanfragen verschiedenster internationaler Organisationen und vergibt Finanzmittel, basierend auf der Bewertung der Anfrage. Die Höhe der Zuwendung richtet sich nach dem Grad der Übereinstimmung der Tagungsziele mit der Bildungsaufgabe des ICDD. Der Ausschuss kann dem Aufsichtsrat Vorschläge zur Umverteilung der Finanzmittel geben. Der Ausschuss besteht aus 4-6 ICDD-Mitgliedern. Antragsformulare und die Finanzierungskriterien können auf der ICDD Webseite nachgeschlagen werden.

Mitgliedschaftsausschuss

Der Auftrag des Mitgliedschaftsausschusses ist zweigeteilt:

  • Die erste Aufgabe ist die Identifizierung potentieller internationaler Mitglieder aus Industrie, Bildungseinrichtungen und Regierungsbehörden, die das ICDD mit ihrer Fachkompetenz im Bereich der Pulverbeugung und verwandten Wissensgebieten unterstützen können und als ehrenamtliche Mitglieder in Ausschüssen und Unterausschüssen mitarbeiten wollen.
  • Die zweite Aufgabe ist die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zum Einsatz der Mitglieder zur Verbesserung des „PDF“ und der Röntgenbeugung.

Stipendienausschuss
Der Stipendienausschuss besteht aus einer internationalen Gruppe von ICDD-Mitgliedern, die die Bewerbungen für das Ludo-Frevel-Kristallographie-Stipendium (Ludo Frevel Crystallography scholarship) prüfen. Die Stipendien werden durch großzügige Spenden von Mitgliedern, Instituten und Firmen finanziert. Informationen zur Bewerbung und den geforderten Qualifikationen können auf der ICDD-Webseite gefunden werden.

Finanzausschuss
Der Finanzausschuss ist verantwortlich für:

  • Die Ausführung der Finanzpolitik des ICDD, wie sie vom Aufsichtsrat vorgegeben wird.
  • Vorschläge bezüglich der Ausgaben und Vergabe von Finanzmitteln.
  • Vorschläge bezüglich der Kalkulation.
  • Überwachung des Budgets.
  • Vorbereitung und Vorstellung eines Berichtes zur Finanzsituation des ICDD auf der Jahresversammlung.
  • Der Finanzausschuss ist der übergeordnete Ausschuss zum Verkaufs- und Marketingunterausschuss und dem Etat-Kontrollausschuss.

Unterausschüsse des Finanzausschusses
Etat-Kontrollausschuss
Der Etat Kontrollausschuss erarbeitet einen Jahresetat für den Finanzausschuss.

Marketingausschuss
Die Aufgabe des Marketingausschusses ist es, dem Direktorium Strategien zu empfehlen, die die Finanzsituation der Organisation sichern. Diese Strategien umfassen Verkaufsinitiativen und Öffentlichkeitsarbeit mit Fokus auf den Wert des ICDD für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Der Auftrag des Unterausschusses beinhaltet ebenfalls die Bewertung der Verkaufs- und Marketingstrategien der Hauptniederlassung und deren Performance.

Technikausschuss – Weiteres unter Technical Subcommittees Registration
Der Technikausschuss ist verantwortlich für:

  • Empfehlungen bezüglich der redaktionellen Arbeitsweise.
  • Empfehlungen bezüglich der Verwaltung und Arbeitsweise des technischen Fachpersonals.
  • Empfehlungen für Erfassung und Bearbeitung von Daten, Suchanweisungen usw.
  • Empfehlungen für die Erstellung von digitalen Datenträgern mit der ICDD-Datensammlung von Suchprogrammen.
  • Empfehlungen bezüglich der Erstellung von Teildatenbanken zu bestimmten technischen Bereichen (subfiles).
  • Empfehlungen hinsichtlich der vom ICDD geförderten Forschung und Entwicklung, Weiterbildung und Spezialausbildungen.
  • Kooperationen mit fremden Gesellschaften.

Unterausschüsse für Werkstoffe
Unterausschuss für Keramik
Der Unterausschuss für Keramik ist verantwortlich für: (1)die Identifizierung keramischer Verbindungen im PDF, (2) die Aufteilung der keramischen Unterdatenbank (ceramic subfile) in minifiles bezüglich Funktion und Eigenschaften und (3)die Sicherstellung der Richtigkeit und Qualität der gegenwärtigen und zukünftigen Daten mit dem Ziel, die Ansprüche der Nutzer zu erfüllen.

Unterausschuss für Metalle und Legierungen
Der Unterausschuss für Metalle und Legierungen ist verantwortlich für: (1) die Sicherstellung, dass das „Metals and Alloys subfile“ den heutigen und zukünftigen Ansprüchen der Metallurgen und Werkstoffwissenschaftler genügt, (2) die Weiterentwicklung und Aktualisierung des „Metals and Alloys subfile“, (3) die Überarbeitung der Daten der Metalle und Legierungen, um den hohen Standard der Daten zu sichern, und (4) die Verbesserung der Datenabdeckung und des Nutzens des „Metals and Alloys subfile“.

Unterausschuss für Minerale
Das Ziel dieses Ausschusses ist die Erhaltung der Qualität der ICDD-Produkte, die von Mineralogie und Industrie verwendet werden. Weiterhin besteht das Ziel dieses Unterausschusses in der Verbesserung der Produkte und der Sicherung der Aktualität der Datenbanken.

Ausschuss für organische und pharmazeutische Materialien
Die Aufgabe dieses Unterausschusses ist es, den wissenschaftlichen Wert und die erfolgreiche Nutzung der organischen Teildatenbank des PDF zu verbessern. Zusammenfassend soll der Unterausschuss (1) technische Unterstützung für die Datenbanken mit organischen Stoffen geben und (2) Anwendungen, die die Möglichkeiten der Datenbank demonstrieren, unterstützen.

Unterausschuss für Polymere
Der Unterausschuss für Polymere soll es den Anwendern der Streuung/Beugung an Polymeren ermöglichen, die Streuungs- und Beugungsdaten mit größtem Nutzen für die Analyse von Polymeren einzusetzen. Diese Aufgabe beinhaltet die Schaffung von Datenbanken, die Förderung der besten Techniken zur Datenanalyse, Kampagnen zur Förderung polymergeeigneter Messtechnik und Software in Laboratorien und bei den Herstellern von Messgeräten, Bekanntmachung der speziellen Probleme der Kunststoffcharakterisierung sowie die Sensibilisierung bezüglich der Bewertung der Kunststoffbeugungsdaten.

Unterausschuss für Charakterisierungsmethoden
Unterausschuss für Elektronenbeugung
Der Unterausschuss für Elektronenbeugung dient als Brücke zwischen den Mitgliedern aus dem Bereich der Elektronenbeugung und anderen Teilen des ICDD. Der Unterausschuss gibt die Anforderungen der Elektronenbeugungsanalytiker an das ICDD weiter, damit das ICDD besser und schneller reagieren kann. Um das zu gewährleisten, kooperiert dieser Unterausschuss mit anderen Unterausschüssen und den Zentralstellen des ICDD. Weiterhin schlägt der Ausschuss Verbesserungen an den Datenbanken vor und beobachtet deren Umsetzung. Das beinhaltet alle Produkte, die in der Elektronenbeugung Verwendung finden, auch Produkte von fremden Organisationen.

Unterausschuss für Beugung unter Nichtstandardbedingungen
Dieser Unterausschuss hat die Aufgabe, die Nutzung der PDF-Daten unter Nichtstandardbedingungen zu ermöglichen. Der Unterausschuss gibt Verbesserungsvorschläge für die Darstellung der unter Nichtstandardbedingungen erhaltenen Daten im PDF und empfiehlt besondere Forschungsaufträge, um neue Beugungsdaten unter Nichtstandardbedingungen zu erhalten. Er unterhält Kontakte zu Forschungsgruppen in aller Welt, um Informationen über neue Entwicklungen und Ergebnisse auf diesem Gebiet zu erlangen.

Unterausschuss für Synchrotronbeugungsmethoden
Der Unterausschuss für Synchrotronbeugungsmethoden befasst sich mit den speziellen Anforderungen der Synchrotronbeugung, um die Verwendung dieser Erkenntnisse durch alle Nutzer des PDF zu ermöglichen. Außerdem hilft der Unterausschuss den Nutzern der Synchrotronbeugung bei der Bereitstellung ihrer Daten an das ICDD und hilft bei der Integration der Ergebnisse der Synchrotronbeugung in die ICDD-Datenbank.

Unterausschuss für Röntgenbeugungsmethoden
Der Unterausschuss für Röntgenbeugungsmethoden gibt Empfehlungen, welche Daten in das PDF aufgenommen werden sollten. Dieser Entscheidung liegen Faktoren wie der instrumentelle Aufbau, die Datensammlung und die Pulverbeugungssimulationen zugrunde. Besondere Aufmerksamkeit wird den modernsten und zukunftsweisenden Methoden geschenkt.

XRF-Unterausschuss
Der XRF-Unterausschuss unterstützt die ICDD-Mitglieder und -Mitarbeiter, die sich mit den XRF-Verfahren bezüglich der ICDD-Datenbanken und -Weiterbildungen beschäftigen. Die „Denver X-ray Conference” und die Publikationen „Advances in X-ray Analysis“ und „Powder Diffraction“ enthalten in größerem Umfang Artikel zum Thema XRF. Das ICDD führt zwei spezielle XRF-Weiterbildungen jedes Jahr durch.

ICDD-Unterausschüsse
Unterausschuss für Bildung
Der Unterausschuss für Bildung ist verantwortlich für die Entwicklung von Material zur Weiterbildung, die Umsetzung von Seminaren, das Erstellen von audiovisuellen Programmen und die Durchführung von besonderen Sitzungen bei Tagungen, die sich mit dem Thema der Erlangung und Nutzung von Beugungsdaten in Bezug auf die PDF-Datenbank und ihre manuellen und automatischen Suchsysteme befassen. Weiterhin fördert der Ausschuss die Unterrichtung von Pulverbeugungsmethoden in Bildungseinrichtungen.

Der Unterausschuss für Bildung ist ebenfalls zuständig für die Sammlung von Daten zur Strahlungssicherheit und gibt Listen und Links bezüglich Software für Beugung und Röntgenfluoreszenz heraus. 

PDF-Redaktionsunterausschuss
Der Unterausschuss ist verantwortlich für Bewertungen und Empfehlungen zur Verbesserung der redaktionellen und bibliografischen Abläufe innerhalb des ICDD.

Produktüberblick

Das ICDD setzt auch weiterhin alles daran, seinen Auftrag zu erfüllen. Dazu werden Daten aus aller Welt gesammelt und redaktionell bearbeitet. Das beinhaltet die Standardisierung, das Hinzufügen von Material und Strukturdaten und Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Der Hauptverwendungszweck aller ICDD-Datenbanken ist die Identifikation von Materialien. Obwohl PDF-2 und PDF-4+ hauptsächlich anorganische und PDF-4/Organics hauptsächlich organische und metallorganische Materialien enthält, sind Standardphasen aus anderen Bereichen in den Datenbanken gespeichert, um die Identifikation von unbekannten Stoffen zu erleichtern.

Das ICDD bezieht auch weiterhin ihre Einträge aus den ursprünglichen Datenquellen der Pulverdiffraktometrie, den „Grant-in-Aid“-Programmen, Beiträgen und aus Literaturauswertungen. Der starke Anstieg der Einträge seit 1997 wurde ermöglicht durch eine Serie strategischer Zusammenarbeiten zwischen der ICDD und anderen internationalen kristallographischen Datenbanken. Derzeitige und vorherige Kollaborationspartner umfassen:

  • Cambridge Crystallographic Data Centre (CCDC) Cambridge, GB
  • FIZ Karlsruhe — Leibniz Institute for Information Infrastructure (FIZ) Karlsruhe, Deutschland
  • National Institute of Standards and Technology (NIST) Gaithersburg, Maryland, USA
  • Material Phases Data System (MPDS) Vitznau, Schweiz

Die Vielfalt der ICDD-Datenbanken ist ein Resultat dieser Zusammenarbeiten. PDF-4+ und PDF-4/Minerals sind die einzigen Datenbanken, die Einträge aus der Zusammenarbeit mit dem MPDS enthalten. PDF-4/Organics ist die einzige Datenbank mit Daten der CCDC.

Die PDF-Datenbanken
Das PDF enthält 871.758 einzigartige Materialdatensets. Jedes Datenset beinhaltet Beugungs-, Kristallographie- und Literaturdaten. Gleichfalls sind Experimentaldaten, Instrumentaldaten, Umgebungsbedingungen und ausgesuchte physikalische Eigenschaften in einem standardisierten Format vorhanden. Die Information aus gesammelten Arbeiten aus über 2.000 Zeitschriften und von Hunderttausenden Autoren ist im PDF zusammengetragen. Das ICDD erfasst die Daten jedes neu entwickelten Materials mittels eines jährlichen Förderungsprogramms. Jedes Jahr erhalten ca. 50 der weltweit führenden Forschungslabore eine finanzielle Förderung für die Analyse und die Charakterisierung neuer Materialien für das PDF. Der gewaltige Umfang des PDF wird durch Literaturauswertungen und durch Zusammenarbeiten mit anderen großen Datenbankorganisationen erreicht.

Die Datenbank wird in den verschiedensten Formaten produziert, um den verschiedenen Nutzergruppen gerecht zu werden.

PDF-2 ist ein Gemeinschaftsprodukt des ICDD, FIZ und NIST und ist für die Analyse von anorganischen Materialien bestimmt. Viele häufig vorkommende organische Stoffe befinden sich ebenfalls in dieser Datenbank, um die schnelle Bestimmung von unbekannten Stoffen zu ermöglichen. (Kauf)

PDF-4+  ist eine hochentwickelte Datenbank, welche die Daten des PDF-2 und die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit dem MPDS enthält. Die Datenbank ist für die quantitative Analyse (Rietveld, RIR und Gesamtprofilanalyse) sowie zur Materialidentifikation geschaffen. Die PDF-4+-Datenbank beinhaltet umfassende Materialdaten für anorganische Materialien und ist mit vielen Funktionen wie digitalisierte Beugungsbilder, Molekülgrafiken und Atompositionen ausgestattet. Viele neue Funktionen sind in die PDF-4+ eingebaut worden, um die quantitative Analyse zu ermöglichen. Drei Methoden stehen zur Auswahl: die Rietveld-Analyse, das Intensitätsverhältnis (RIR) oder die Gesamtprofilanalyse. (Kauf)

PDF-4/Minerals ist ein Teil des PDF-4+ mit den gleichen neuen Funktionen, die auch in PDF-4+ benutzt werden. Diese Datenbank ist die größte und umfangreichste Sammlung von Beugungsdaten zum Thema Minerale und verwandter Materialien. Die verwandten Materialien umfassen synthetische Minerale, Edelsteine und Proben, die unter Nichtstandardbedingungen entstanden sind. (Kauf)

PDF-4/Organics wurde zur Identifikation von organischen und metallorganischen Stoffen geschaffen. Zusätzlich zu 515.458 organischen Einträgen enthält diese Datenbank auch einige Tausend anorganische Materialien, zumeist pharmazeutische Bestandteile. Diese sollen eine schnelle Analyse der Zusammensetzung und Identifikation der Phasen ermöglichen. (Kauf)

Alle ICDD-Datenbanken sind für die schnelle Identifikation von Materialien ausgelegt. Der Aufbau der Datenbank beinhaltet Schnellsuchfunktionen genauso wie Suchfunktionen auf Basis des chemischen und strukturellen Aufbaus. Es existieren viele Funktionen für Software-Entwickler, die den reibungslosen Datenaustausch zwischen dem PDF und den wichtigsten Analyseprogrammen sicherstellen sollen.

Weitere ICDD-Produkte
Datenwerke und Indexe/Handbuchsuche 
Das Powder Diffraction File liegt auch in Buchform vor. Jedes Buch (mehrere Bände) beinhaltet die jährlichen Neuzugänge der Diffraktogramme am ICDD. Die Zielgruppe für die Bücher und Verzeichnisse sind Bibliotheken und kleine Laboratorien ohne Zugriff auf Computersysteme.
Mit den gedruckten Indices und Handbüchern von ICDD kann nach Phasen gesucht und diese identifiziert werden, die im Datenbuchformat des PDF enthalten sind. Die alphabetischen Indices und der Hanawalt-Index können zur Bestimmung von experimentellen anorganischen Phasen genutzt werden. Das Handbuch für organische und metallorganische Phasen enthält experimentelle Phasen, geordnet nach den vier wichtigsten Indices. Diese drei grundlegenden Suchmethoden katalogisieren die Experimentaldaten und ermöglichen eine Schnellsuche und die Identifikation von Phasen. Die alphabetischen Indices sortieren anorganische Phasen nach dem chemischen Namen oder Namensfragmenten. Der Hanawalt-Index ordnet anorganische Phasen nach den drei stärksten Linien. Das Handbuch für organische und metallorganische Phasen nutzt alle der genannten Methoden. Die elektronische Version aller drei Suchindices ist unser aktualisiertes Softwareprogramm namens „SIeve“.

Besondere Datenbanken 
Die „Dow Polymer Collection” ist als Taschenbuch erhältlich und umfasst 150 Polymere, die in der Form von Beugungslinien dargestellt sind. Die Zusammenstellung der Daten erfolgte durch die Forschungslabore der „Dow Chemical Company“.

Höhepunkte der DXC
Die „Denver X-ray Conference“ begann 1951 als eintägiges Symposium über die Nutzung der Röntgenstrahlen und ihren Einfluss auf die Forschung an der Universität von Denver. Im Jahr 1998 sicherte sich die ICDD Gesamtverantwortung und die Trägerschaft der Konferenz. An der jährlichen Konferenz nehmen über 500 Redner, Besucher und Aussteller teil. Jedes Jahr werden etwa 200 Vorträge gehalten.

Die DXC bietet eine einzigartige Mischung von Sitzungen und Workshops mit Schwerpunkt auf Training, Weiterbildung und technischen Anwendungen. Ausstellungen von Röntgengeräten und Dienstleistern vervollständigen das technische Programm, wobei auch Hersteller ihre neuesten Produkte zeigen und vorführen.

Der offizielle Titel der Konferenz lautet „Annual Conference on Applications of X-ray Analysis”, aber der Name „Denver X-ray Conference“ (DXC) ist bekannter. Die Konferenz gilt als das weltweit führende Forum für Wissenschaftler auf dem Gebiet der Röntgenbeugung. Auf der Konferenz treffen sich Wissenschaftler, Ingenieure und Technologen aus aller Welt, um über die aktuellen Methoden und zukünftigen Entwicklungen zu diskutieren. Tatsächlich ist die DXC nicht nur der Austragungsort für solche Diskussionen, sondern sind über die Jahre viele der wichtigsten Entwicklungen zum Thema Röntgenbeugung hier entstanden und vorangebracht worden.

ADVANCES IN X-RAY ANALYSIS
Das ICDD veröffentlicht in der Serie „Advances in X-ray Analysis“(AXA) die Tagungsbände der DXC auf CD. Die Bände 1-39 sind auf einer CD erschienen, jedes Folgejahr auf einer separaten CD. Auf jeder CD befindet sich eine Sammlung der Manuskripte und eine fortlaufende Inhaltsangabe.

Die AXA-Sammlung umfasst 60 Bände. Die Bände 1-39, das entspricht den Tagungsbänden der Jahre 1957 bis 1995, sind auf einer einzelnen CD erhältlich. Die gesamte Sammlung beinhaltet 3,211 Artikel der weltweit führenden Experten zu den Themen XRD, XRF und Röntgenbeugungsanalyse. Durch die Möglichkeit, die gesamte Sammlung nach Thema, Titel oder Autor zu durchsuchen, ist diese Zusammenstellung von besonderem Wert für Anwender auf diesem Gebiet.

Das ICDD ist erfreut mitteilen zu können, dass ausgesuchte Bände der „The Advances in X-ray Analysis- Proceedings of the Denver X-ray Conference” als Adobe Acrobat PDF zur Verfügung gestellt werden können. Die Suche ist nach Schlüsselworten, dem Titel oder dem Autor möglich. Im Suchergebnis werden der Titel, der Autor und die Dateigröße angezeigt.

Powder Diffraction JOURNAL (PDJ)
Das internationale Journal von ICDD, Powder Diffraction, kommt vierteljährlich heraus plus einer jährlichen Spezialausgabe von der Cambridge University Press. PDJ ist ein Journal, das sich  mit der Identifikation von Materialien mittels Röntgenbeugung, Elektronen- und Neutronenstreuungsanalysemethoden beschäftigt. Artikel können zur Beschreibung praktischer Techniken in Bezug auf einen weiten Bereich an Anwendungen – von derAnalyse von Mineralen über epitaktisches Wachstum dünner Schichten bis zu Fortschritten in Software eingereicht werden. Obwohl der Fokus auf der Praxis liegt, wird die Theorie nicht vernachlässigt, insbesondere wenn es zum besseren Verständnis der Techniken beiträgt.

In Zusammenarbeit mit dem Denver X-ray Conference Organizing Committee liefert das ICDD eine Ausgabe der Vorjahresedition des Advances in X-ray Analysis (AXA) an institutionelle Druckausgabeabonnenten bzw. Onlineabonnenten des PDJ. Dadurch wird die Anzahl der Artikel, die jährlich den PDJ-Abonnenten zur Verfügung stehen, tatsächlich verdoppelt und vergrößert den Bekanntheitsgrad der Autoren in Advances in X-ray Analysis beträchtlich. Powder Diffraction veröffentlicht auch ergänzende Ausgaben für Tagungsberichte internationaler Konferenzen, u. a. der European Powder Diffraction Conference (EPDIC), der Chinese National Conference on XRD und der Konferenz der Australian X-ray Analytical Association (AXAA).

PDF-2 und Support Software

PDF-2 – Kauf
PDF-2 Release 2018 des „Powder Diffraction File“ beinhaltet 298,258 Einträge aus der ICDD-Datenbank über experimentelle Pulver sowie aus Daten, die in den NIST- und FIZ-Datenbänken erfasst, bearbeitet und standardisiert wurden. PDF-2 wurde unter Verwendung automatisierter Diffraktometer für Analysen anorganischen Materials konzipiert. PDF-2 Release 2018 ist nutzerfreundlich aufgebaut und beinhaltet eine integrierte Data-Mining-Software. Diese Software bietet größere Anzeige-, Such- und Datenfilterfunktionen mit 53 Anzeigefeldern und 68 Suchkriterien. Jeder Eintrag umfasst eine Tabelle von Netzebenenabständen und relativen Intensitäten und die meisten enthalten ebenso Miller-Indices. Wenn bekannt, enthält der Eintrag auch chemische Formeln, Verbindungsname, Mineralname, Strukturformel, Kristallsystem, physikalische Eigenschaften, experimentelle Parameter und Referenzen. Jeder Eintrag wurde genauestens geprüft und katalogisiert.

Die PDF-2-Datenbank beinhaltet das ursprüngliche „Powder Diffraction File“ auf CD. Diese Datenbank wurde in die Softwaresysteme aller großen Hersteller von Röntgenbeugungszubehör integriert. Zusammen mit der OEM-Datenanalysesoftware ermöglicht das PDF so eine schnelle Analyse von Materialien und wird in den führenden Laboren in aller Welt eingesetzt. Die Lizenzgabe für PDF-2 läuft fünf (5) Jahre lang.

Highlights:

  • 298.258 Einträge (264.876 anorganische und 42.479 organische Stoffe)
  • 7.139 neue Einträge
  • 116.613 Einträge aus Messdaten
  • 170.778 Einträge aus ICSD-Datenbanken
  • 10.067 Einträge  aus NIST-Datenbanken

 

PDF-2 Release 2018 wird auf einer DVD or USB angeboten, die mit PC-Rechnern kompatibel ist. PDF-2 muss auf der Festplatte gespeichert werden. Abrufsoftware wie ICDDs integrierte Verarbeitungs- oder Entwicklersoftware muss zur Konvertierung der Daten des PDF-2 in eine lesbare Form verwendet werden. Konsultieren Sie ihren Softwarehändler hinsichtlich der Kompatibilität mit verwendeten Programmen, wenn Sie planen, PDF-2 zu erwerben oder auf Release 2018 zu aktualisieren. Verarbeitungsprogramme, die Search/Match-Funktionen besitzen, müssen von durch ICDD lizenzierten Händlern und Geräteherstellern bezogen werden.
Preisangaben sind für mehrjährige- und Mehrfachlizenzen verfügbar

PDF-2 SUPPORT SOFTWARE .
Die Data-Mining-Software von ICDD ist in allen PDF-Produkten integriert. Diese Software von ICDD bietet mehr Möglichkeiten für die Anzeige, Suche und Datenfilterung für das PDF-2-Format der Pulverdiffraktionsdatei (PDF). Nutzer können über 53 Anzeigefelder und 68 Suchkriterien die Data-Mining-Optionen ausnutzen. Die Suchkriterien in unserer Data-Mining-Software können auch dazu verwendet werden, um Ergebnisse der SIeve-Index-Suche in nutzerdefinierten Untermengen der PDF-Einträge zu konzentrieren.

Funktionen

  • Multifunktionssuchmaske
  • Dargestellte Daten können in die Zwischenablage kopiert werden
  • Eine Abschätzung der Standardabweichung ist für die meisten numerischen Suchen verfügbar
  • Hilfetexte zu den PDF-Einträgen

PDF-Eintragsansicht

  • Zu vergrößernde Anzeige der „Stick Pattern“
  • Tabelle der Abstände kann entkoppelt werden
  • Die drei stärksten Linien sind fettgedruckt
  • Verbesserter XML-Export
  • Reportoptionen: lang/kurz, fehlende Daten nicht darstellend
  • Intensitäten zeitgleich betrachten: feste Blende und variable Blende
  • Aktuelle DOI-Links auf der Referenzseite

Ergebnisdarstellung

  • Alle Ergebnistabellen können sortiert, bewegt und in der Größe geändert werden
  • Die meisten Ergebnistabellen können grafisch angezeigt werden
  • Rechnungen für arithmetisches Mittel, Median und Standardabweichung für angezeigte numerische Werte
  • Suchparameter werden auf der Suchmaske ebenfalls angezeigt
  • Klick mit mittlerer Maustaste auf Spaltenkopf führt die Standardsortierung aus
  • Klick mit mittlerer Maustaste auf Zellen zeigt die Daten in einem separaten Fenster
  • Jedes Feld kann zu den Ergebnissen über das Optionsmenü hinzugefügt werden
  • Flexible Anordnung der Formulare in den Suchresultaten
  • Mehrere PDF-Karten können gleichzeitig geöffnet werden

Suchfunktionen

  • Autoren- und Elementarzellensuche erkennen jetzt auch Suche nach reduzierten Zellen. Parameter und Volumen der Elementarzellen können in festgelegten Grenzen gesucht werden.
  • Die Suche im Periodensystem enthält And, Or, Just und Nicht-Boolsche Operatoren
  • Optionales ‘Yes/No/Maybe’ kann für die Suche im Periodensystem verwendet werden
  • Suche nach jeder Kombination von L1, L2 und L3 für die größten Netzebenenabstände
  • Suche nach jeder Kombination von d1, d2 und d3 für die stärksten Linien
  • Suche nach jeder Kombination von Dmeas, Dcalc und Dstruc für die Dichte

SIeve – Neu für 2018! SIeve ist kostenlos in PDF-2 enthalten!
SIeve erlaubt die schnelle Suche und Identifikation von Materialien durch die Nutzung automatisierter Hanawalt-, Fink- und Long-8-Suchen. Das Programm nutzt die moderne Computertechnik zur schnellen Bearbeitung von permutierenden Suchen in Hunderttausenden PDF-Einträgen. Das ermöglicht die Nutzung von Fink- und Long-8-Algorithmen, die aufgrund der gewaltigen Zahl an Permutationen in gedruckten Medien unmöglich wäre. Eine neue Funktion dieser Version ist der automatische Wechsel der acht stärksten Linien (Hanawalt) oder der 8 stärksten Linien mit den größten d-Werten (Fink) oder der 8 Linien mit den größten d-Werten (Long 8), um Übereinstimmungen zu finden, die den besten „Goodness of Match“-Wert (GOM) aufweisen. Weiterhin wurde ein Parameter „Pattern GOM“ eingeführt, der die Linien der unbekannten Substanz mit der Referenz vergleicht, genauso wie bei den Druckindices, bei denen alle unbekannten Muster mit den Linien der Referenzmuster verglichen werden müssen. Die SIeve-Anzeige erlaubt den Vergleich zwischen dem Standard GOM-Wert und dem „Pattern GOM“-Wert.

SIeve nutzt entweder eingegebene d/I-Paare oder Dateien, die d-Werte oder zwei-Theta/I-Daten enthalten. Eine flexible Importfunktion kann eine Vielzahl verschiedener Dateien lesen; jede Anzahl an d/I-Paaren kann importiert werden. SIeve ist mit globalen Suchen und Suchpräferenzen unserer integrierten Betrachtungssoftware verknüpft. Das bedeutet, der Nutzer kann einen individuellen SIeve-Importfilter erstellen, der auf alle Suchmethoden oder deren Kombinationen zurückgreifen kann. Die Ergebnisse von SIeve können auch in Suchkriterien unserer Betrachtungssoftware integriert werden.

    • Phasen werden in einer Tabelle angezeigt, mit Optionen zur Sortierung
    • Phasenauswahl hebt die zugehörigen Linien hervor
    • Farben unterscheiden Netzebenenabstände, die in einem Fenster angezeigt werden
    • Sitzungen inklusive Beispiele können in XML-Dateien gespeichert werden
    • Einheiten werden den zugehörigen Anzeigefeldern hinzugefügt: Angström, Grad
    • Keine Begrenzung der Anzahl an gemessenen Linien
    • Keine Begrenzung der Anzahl an Phasen
    • Verbesserte Algorithmen
    • Pattern GOM
    • I/Ic für Suchergebnisse und Phasen
    • Verbesserte Importfunktion: eigene Einstellungen speichern

PDF-4

Die PDF-4-Produktlinie
Die Nutzung der PDF-4-Datenbanken ist zeitlich begrenzt und benötigt eine jährliche Erneuerung der Lizenz. Diese Datenbanken wurden in historischer Zusammenarbeit mit anderen Datenbankentwicklern geschaffen. Nur die PDF-4+ und die PDF-4/Minerals enthalten standardisierte Daten aus dem „Linus Pauling File“ (LPF). PDF-4/Organics enthält Daten aus der „Cambridge Structural Database“ (CSD).

Alle PDF-4-Produkte enthalten unsere Data-Mining-Software für weitere Ersparnisse. Diese Software bietet mehr Anzeige-, Such- und Datenfilterfunktionen mit 72 verschiedenen Suchmethoden, mit denen die Datenbankinhalte in eine benutzerdefinierte Anzeige mit einer Auswahl von 125 gesonderten Datenfeldern gefiltert werden können. Durch die Verwendung einer auf Java™ basierenden Umgebung mit Maussteuerung ist es möglich, die verschiedenen Suchfunktionen und Feldauswahlen zu kombinieren und bietet so eine fast grenzenlose Anzahl von Möglichkeiten zur Datenbankauswertung. Digitale Anzeige von Beugungsbildern und eine eingebaute kontextabhängige und indizierte Hilfefunktion gehören zur Standardausstattung der PDF-4-Produktreihe. Fragen Sie ihren Softwarehändler nach PDF-4-kompatiblen Search/Match-Programmen.

Besonderheiten von PDF-4+ – Kauf
PDF-4+ ist eine fortschrittliche Datenbank, welche Beugungsdaten aus verschiedenen Quellen in einer einzigen Datenbank zusammenfasst. Das Ergebnis ist eine umfassende Sammlung anorganischer Materialien in einer standardisierten Form, die schnell durchsucht werden kann, um unbekanntes Material zu identifizieren.

Die Datenbank besitzt viele Funktionen wie digitalisierte Diffraktogramme, Molekülbilder und Atompositionen. Viele neue Funktionen sind in PDF-4+ implementiert, um die Leistungsfähigkeit hinsichtlich der quantitativen Analyse mittels Rietveld-Analyse, Intentsitätsverhältnismethode (RIR) oder Gesamtprofilanalyse zu verbessern. Die Datenbank PDF-4+ 2018 enthält 398.726 und PDF-4/Minerals 2018 45.497 Einträge.

PDF-4+ wurde entwickelt, um die automatisierte quantitative Analyse zu unterstützen und beinhaltet aus diesem Grund die notwendigen Referenzdaten. Jedes Diffraktogramm kann, unabhängig von Typ oder Ursprung, digital dargestellt werden. Das ermöglicht die Gesamtprofilanalyse. Drei verschiedene Algorithmen werden genutzt, um die digitale Darstellung zu ermöglichen, und sind abhängig von der Datenquelle und den benötigten Informationen. PDF-4+ wählt automatisch den passenden Algorithmus für die Darstellung aus und ermöglicht es dem Nutzer, die Anzeigeart hinsichtlich der lokalen Gegebenheiten zu ändern. Der Nutzer hat die Möglichkeit, verschiedene instrumentelle Parameter, optische Anordnungen und experimentelle Parameter wie die Kristallitgröße in die Darstellung einfließen zu lassen.

PDF-4+ enthält 300.078 Einträge mit berechneten Intensitätsverhältnissen (I/Ic), welche entweder aus Einkristallmessungen berechnet oder aus Experimenten abgeleitet wurden. Bei einer RIR-Analyse müssen alle Phasen identifiziert sein und jede muss einen bekannten RIR-Wert aufweisen. Die große Zahl an Einträgen mit RIR-Werten ermöglicht die häufige Nutzung von RIR-Analysen.

Für 295.309 Einträge sind die Atompositionen angegeben. Diese stammen aus Quellen der LPF, des ICDD und des NIST und erlauben verschieden Berechnungen auf Basis der Beugungsphysik. Die Rietvelt-Methode nutzt die Atompositionen für die quantitative Analyse und die Strukturbestimmung. In der PDF-4+-Datenbank sind Tabellen mit Streufaktoren vorhanden, welche auf Grundlage der physikalischen Gesetze die Berechnung von Beugungsbildern für Elektronen-, Röntgen- (in variabler Wellenlänge) und Neutronenbeugung ermöglichen.

PDF-4+ enthält mehr Daten und mehr Datentypen, welche eine schnelle Materialidentifikation ermöglichen. Sie wurde geschaffen, um die automatische quantitative Analyse zu unterstützen, in dem die wichtigsten Referenzdaten bereitgestellt werden. Jedes Diffraktogramm kann, unabhängig von Typ oder Ursprung, digital dargestellt werden. Dieser Umstand ermöglicht eine Gesamtprofilanalyse. Um Identifikation und Quantifikation weiter zu verbessern, werden ständig mehr Daten mit I/Ic-Verhältnissen und Atompositionen zur Datenbank hinzugefügt. Die Nutzung von Java™-Technologie hat Geschwindigkeit und Bedienungsfreundlichkeit verbessert und neue Funktionen für digitale Darstellungen und die gezielte Suche ermöglicht.
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Weitere Informationen:  PDF-4 Support Software.

Besonderheiten der PDF-4/ORGANICS – Kauf
PDF-4/Organics 2018 ist die weltweit größte Pulverbeugungsdatenbank für organische Materialien und umfasst 526.126 Einträge.. Dieses Produkt besitzt dieselben Darstellungsprogramme und Suchmöglichkeiten wie alle PDF-4-Produkte. Diese Datenbank ist ein praktisches, ergebnisorientiertes Produkt, welches medizinische Verbindungen aus der „Cambridge Structural Database (CSD)“ und Polymere (auch Stärken und Zellulosen), medizinische Hilfsstoffe und Arzneimittel aus dem PDF beinhaltet.

Diese Datenbank ist zur schnellen Materialidentifikation entwickelt worden und findet Anwendung in der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Der Aufbau ermöglicht die einfache Integration in Auswertungssysteme und Diffraktometer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller im Bereich Röntgentechnik. Diese Datenbank ist von Nutzen für Wissenschaftler aus den Bereichen der Konsumgüterproduktion, Katalyse, Kriminalwissenschaft, Pharmazie und für Analyselabore.

Besonderheiten der PDF-4/MINERALS – Kauf
Die Datenbank umfasst 45.497 Minerale und mineralienbezogene Einträge und deckt damit mehr als 97 % der durch „Fleischer’s Glossary of Mineral Species“ und die Internationale Mineralogische Vereinigung klassifizierten Mineralienklassen ab. Als Zusatz zu den klassifizierten Mineralen enthält die Datenbank noch nicht klassifizierte Minerale, synthetische, Dünnschicht- und Mischkristallvarianten. Viele bekannte Minerale wurden durch Temperatur- und Druckserien charakterisiert. Daraus resultiert eine umfassende Datenbank mit Daten aus vier verschiedenen Quellen.

Die Daten werden jährlich durch eine Expertengruppe aus Mineralogen begutachtet. Diese Arbeitsgruppe ordnet Mineraliengruppen und Supergroups, Klassifikationen und Prototypstrukturen zu, um den Nutzern Identifikation und Analyse zu erleichtern. Geschätzte 1.000 Mineralieneinträge wurden aus den LPF-, ICDD- und NIST-Datenbanken hinzugefügt. Diese Einträge beinhalten die Atompositionen, Beugungsbildsimulationen und Molekülabbildungen, wie sie in der PDF-4+-Produktbeschreibung beschrieben sind.

PDF-4 und Support Software

Besonderheiten der PDF-4 SUPPORT SOFTWARE
Die Data-Mining-Software von ICDD ist in allen PDF-Produkten integriert. Diese Software bietet mehr Möglichkeiten für die Anzeige, Suche und Datenfilterung für das PDF-4-Format der Pulverdiffraktionsdatei (PDF). Das Programm beinhaltet 72 verschiedene Suchmethoden für die Datenfindung und erlaubt die Darstellung der Ergebnisse in einer selbst gewählten Ansicht aus 125 Datenfeldern. Durch die Verwendung einer auf Java™ basierenden Umgebung mit Maussteuerung ist es möglich, die verschiedenen Suchfunktionen und Feldauswahlen zu kombinieren und bietet so eine fast grenzenlose Anzahl von Möglichkeiten zur Datenbankauswertung. Die Suchkriterien in unserer Data-Mining-Software können auch für die Konzentration der Ergebnisse der SIeve+-Indexsuche auf die benutzerdefinierten Untermengen der PDF-Einträge angewandt werden.

Funktionen

  • Multifunktionssuchmaske
  • Daten in den Fenstern sind skalierbar
  • Suchtabs können entkoppelt werden
  • Angezeigte Daten können in die Zwischenablage kopiert werden
  • Eine Abschätzung der Standardabweichung ist für die meisten numerischen Suchen verfügbar
  • Hilfedaten sind in den PDF-Eintrag integriert
  • Rückstreuelektronen-Beugungsdiagramme (Electron Backscattering Pattern)
  • Elektronenbeugungsdiagramme
  • Darstellung der Bindungsabstände und Winkel
  • Toolbox für kristallografische Berechnungen
  • Links der Temperaturserien
  • Darstellung der Kristallstruktur in 3D mit Jmol-Grafik

Darstellung der PDF-Einträge

  • Diffraktogramm-Simulation für jede Röntgen-, Neutronen- und Elektronenwellenlänge
  • Wahl der simulierten Diffraktogrammprofile
  • Anzeige von bis zu 3 Tabellen mit d-Werten und Intensitäten mit den Wahlmöglichkeiten festgelegte Blende, veränderliche Blende und Integralintensitäten
  • Die Entkopplungsfunktion ermöglicht das Verschieben der Tabellen, um sie gestaffelt oder nebeneinander vergleichen zu können.
  • Die drei stärksten Linien sind fettgedruckt
  • Zusätzliche Felder für modulierte Strukturbeschreibungen
  • Export als CIF-Datei zum Einlesen in Rietveld- oder andere Analysesoftware
  • Kristallografische Daten werden in der Stukturkarteikarte der PDF-Karte gezeigt
  • Aktuelle DOI-Links auf der Referenzseite
  • Verbesserter XML-Export

Anordnungsmöglichkeiten der Ergebnisse

  • Die meisten Spalten in Ergebnistabellen können grafisch angezeigt werden
  • direktes Einfügen von beliebigen der 125 Datenfeldern vom Voreinstellungsmenü aus; sortieren, bewegen und in der Größe anpassen
  • Alle Spalten in Ergebnistabellen können mit der maus sortiert, bewegt und in der Größe verändert werden
  • Gleichzeitiges Öffnen mehrerer PDF-Karten mit der Möglichkeit, mehrere digitale Diffraktogramme aus selbst gewählten Gruppen anzuzeigen
  • Berechnung von arithmetischem Mittel, Median und Standardabweichung für angezeigte numerische Werte
  • Suchparameter werden auf dem Ergebnisblatt ebenfalls angezeigt
  • Klick mit mittlerer Maustaste auf Spaltenkopf führt Standardsortierung aus
  • Klick mit mittlerer Maustaste auf Zellen zeigt die Daten in einem separaten Fenster
  • Jedes Feld kann zu den Ergebnissen über die Optionen im Voreinstellungsmenü hinzugefügt werden
  • Flexible Anordnung der Formulare in den Suchresultaten
  • Optionen für Suchberichte wurden in das Voreinstellungsmenü hinzugefügt: auf Seitengröße skalieren, Anzeige nach Titel

Suchfunktionen

  • Autor und Elementarzellensuche erkennen auch die Suche nach der reduzierten Zelle. Parameter und Volumen der Elementarzelle können in festgelegten Grenzen gesucht werden
  • Sofortige Umwandlung zwischen Autorendaten und Kristall- oder Daten zur reduzierten Zelle
  • „Nicht“-Operator ist für jede Suche verfügbar
  • Suche nach jeder Kombination von L1, L2 und L3 für die größten Netzebenenabstände
  • Suche nach jeder Kombination von d1, d2 und d3 für die stärksten Linien
  • Suche nach jeder Kombination von Dmeas, Dcalc und Dstruc für Dichte
  • Die Suche im Periodensystem enthält And, Or, Just und Nicht-Boolsche Operatoren
  • Optionales ‘Yes/No/Maybe’ kann für die Suche im Periodensystem verwendet werden
  • Durch Kristallsymmetrie erlaubte Eigenschaften (d. h. Piezoeffekt)

Suchvoreinstellungen

  • Anzeige von Kristalldaten, Autorendaten, Reduzierte-Zelle-Parametern und Elementarzellenvolumen in Feldern
  • Suchvoreinstellungen – schnelle Auswahl existierender Sets in Anzeigefeldern möglich

Darstellungsmöglichkeiten

  • Hinzufügen und Löschen von Diffraktogrammen während der Bearbeitung mit der Möglichkeit, jedes Diffraktogramm an die Gegebenheiten anzupassen
  • Partikelgrößenfunktion für das Profil
  • Debye-Scherrer/Bragg-Brentano-Geometrie-Optionen
  • x-Achse-Optionen: 2θ, 1/d, d, Q
  • Graph kann im gezoomten Zustand gedreht werden
  • Verbesserte individuelle Importfunktion:
    – eigene Einstellungen speichern
    – 2-Theta-Korrektur
    – spezielle Wellenlänge verwenden
    – Hintergrund
    – verbesserte Darstellungseinstellungen
    – Linienfarbe ändern
    – Intensitäten auf höchsten Peak skalieren

SIeve+ 2018 – Kauf
SIeve+ erlaubt die schnelle Suche und Identifikation von Materialien, durch die Nutzung automatisierter Hanawalt-, Fink- und Long-8-Suchen. Die Stärke von SIeve+ liegt in der Nutzung der modernen Computertechnik zur schnellen Bearbeitung von permutierenden Suchen in Hunderttausenden PDF-Einträgen. Das ermöglicht die Nutzung von Fink- und Long-8-Algorithmen, die aufgrund der gewaltigen Zahl an Permutationen in gedruckten Medien unmöglich wäre. Eine neue Funktion dieser Version ist der automatische Wechsel der acht stärksten Linien (Hanawalt), der 8 stärksten Linien mit den größten d-Werten (Fink) oder der 8 Linien mit den größten d-Werten (Long 8), um Übereinstimmungen zu finden, die den besten „Goodness of Match“-Wert (GOM) aufweisen. Diese Tauschoperationen wurden auch in die gedruckten Suchprotokolle integriert. In SIeve+ können diese Funktionen im Voreinstellungsmenü zu- und ausgeschaltet werden. Die Maske zur manuellen Suche bietet immer einen Sicherheitstest an, bei dem alle Linien des unbekannten Diffraktogramms mit denen der Referenz übereinstimmen müssen. Um diesen Vergleich darzustellen, wurde ein Gütewert für diesen Abgleich (Pattern GOM) erstellt. Die SIeve+-Anzeige erlaubt den Vergleich zwischen dem Standard-GOM-Wert und dem „Pattern GOM“-Wert. Die komplexen Darstellungsfunktionen erlauben den Vergleich der experimentellen Daten mit den SIeve+-Suchergebnissen.

SIeve+ nutzt entweder eingegebene d/I-Paare oder Dateien, die d-Werte oder zwei-Theta/I-Daten enthalten. Eine flexible Importfunktion kann eine Vielzahl verschiedener Dateien lesen; jede Anzahl an d/I-Paaren kann importiert werden. SIeve+ ist mit globalen Suchen und Suchpräferenzen unserer integrierten Software verknüpft. Das bedeutet, der Nutzer kann einen individuellen SIeve+-Importfilter erstellen, der auf die 72 Klassen von Suchmethoden oder deren Kombinationen zurückgreifen kann. Die Ergebnisse von SIeve+ können auch in Suchkriterien unserer Betrachtungssoftware integriert werden.

Zusätzliche Funktionen

    • Phasen werden in einer Tabelle angezeigt, mit Optionen zur Sortierung
    • Phasenauswahl hebt die zugehörigen Linien hervor
    • Farben unterscheiden Netzebenenabstände, die in einem Fenster angezeigt werden
    • Sitzungen inklusive Beispiele werden in XML-Dateien gespeichert
    • Einheiten werden den zugehörigen Anzeigefeldern hinzugefügt: Angström, Grad
    • Keine Begrenzung der Anzahl an gemessenen Linien
    • Keine Begrenzung der Anzahl an Phasen
    • Verbesserte Algorithmen (Geschwindigkeit und Funktion)
    • Pattern GOM
    • I/Ic für Suchergebnisse und Phasen
    • Verbesserte Importfunktion: eigene Einstellungen speichern
    • Zweiter Durchlaufsfilter eliminiert falsch positive Ergebnisse
    • Elektron-Diffraktomiesuche optimiert Algorithmen für die Suche nach Elektron-Diffraktomiedaten

Seminare und Weiterbildung

Geschichte
Die Röntgenanalyseseminare von ICDD sind eine Weiterführung der SUNY-Seminare, die an der „State University of New York“ in Albany über 25 Jahre lang durchgeführt wurden. Im Jahr 1990 übernahm das ICDD (International Centre for Diffraction Data) die Verantwortung für die Seminare. Das ICDD ist eine gemeinnützige, wissenschaftliche Organisation und Herausgeber der Datenbank „Powder Diffraction File (PDF)” und des Journals „Powder Diffraction“. Das ICDD sieht sich der Verbreitung der Materialcharakterisierungsmethoden mittels Röntgenstrahlen verpflichtet. Das geschieht beispielsweise durch Weiterbildungsprogramme wie die ICDD-Seminare.

Warum sollte man an den ICDD-Seminaren teilnehmen?
Zweck der XRF- und XRD-Seminare ist es, Wissen über Theorie und Praxis der Röntgenfluoreszenzspektroskopie und der Röntgenbeugung am Pulver zu vermitteln. Jedes Seminar besteht aus einem einwöchigen Kurs und vermittelt anwendungsbezogenes Wissen. Die Dozenten besitzen umfassende Erfahrung auf dem jeweiligen Gebiet und kommen sowohl aus der Forschung als auch aus der Branche, um Kenntnisse aus Theorie und Praxis vermitteln zu können. Die Fokussierung auf praktische Anwendung, Praxiserfahrungen und umfassende persönliche Unterweisungen unterscheiden die ICDD-Seminare von anderen Veranstaltungen dieser Art. Jedes Seminar nutzt die Erfahrung eines Dozententeams, um dem individuellen Schulungsbedarf der Teilnehmer am besten gerecht zu werden.

Wer sollte teilnehmen?

  • Laborangestellte, die ihre Ergebnisse weiter verbessern möchten
  • Universitätsangehörige, die ein XRF und XRD umfassendes Programm oder einen solchen Lehrplan erstellen wollen
  • Studierende nach dem Bachelor, die ihr theoretisches und praktisches Wissen über XRD oder XRF vertiefen wollen
  • XRD- und XRF-Spezialisten, die ihre analytischen Fähigkeiten verbessern wollen
  • Personen, die ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Ideen mit Gleichgesinnten teilen möchten
  • Personen mit Fragen, die sie mit unserem Expertenteam diskutieren möchten

Veranstaltungsort
Die Röntgenanalyseseminare des ICDD finden am Hauptsitz in Newtown Square, Pennsylvania, USA, statt. Das XRF-Seminar wird normalerweise Ende April oder Anfang Mai durchgeführt, während das XRD-Seminar Anfang Juni stattfindet. Für weitere Informationen zu den Seminaren besuchen sie die Webseite der ICDD-Seminare ICDD Clinic home page).

Workshops
Auf Grund häufiger Nachfragen früherer Veranstaltungsteilnehmer bietet das ICDD zwei neue, spezialisierte Workshops über jeweils 3 Tage an. Diese werden im Herbst am Hauptsitz des ICDD abgehalten. Die Themen sind Rietvelt-Methode und Indizierung sowie ein XRF-Workshop.
Aktuelle Informationen finden sie unter: Education

Weiterbildungsmöglichkeiten in ihrer Region
Zusätzlich zu den Röntgenanalyseseminaren bietet das ICDD Weiterbildungsmöglichkeiten in aller Welt. Workshops mit Fokus auf Weiterentwicklung und Nutzung des PDF, Phasenanalyse, quantitative Analyse und Datenbanksuche werden am Rand großer Konferenzen abgehalten. Unter anderem werden bei den folgenden Veranstaltungen diese Workshops angeboten:

  • EPDIC: European Powder Diffraction Conference (Europa)
  • SARX: Latin American Seminary of Analysis by X-ray Techniques (Lateinamerika)
  • BCA: British Crystallographic Association – Spring Meeting (Großbritannien)
  • The National Crystal Chemical Conference (Russland)
  • The Chinese National Conference on X-ray Diffraction (China)
  • AXAA: Australian X-ray Analytical Association (Australien)
  • International Conference on Crystal Chemistry of Intermetallic Compounds (Ukraine)
  • DXC: Denver X-ray Conference (USA)
  • Internationaler Workshop „High Temperature Superconductors and Novel Inorganic Materials Engineering” (Russland)
  • PPXRD: Pharmaceutical Powder X-ray Diffraction Symposium (Europa/Asien/USA)

Für Wissenschaftler aus dem Bereich der Pharmazie veranstaltet das ICDD ein jährliches Symposium mit dem Titel „Pharmaceutical Powder X-ray Diffraction Symposium“, kurz PPXRD. Die Veranstaltung findet abwechselnd in Europa, Asien und den USA statt. Das Symposium besteht aus einem optionalen, eintägigen Workshop und einer zweieinhalbtägigen Fachtagung. Tagungsthemen sind: XRPD-Techniken (Messung und Nutzung von XRPD-Daten, Indizierung, Strukturbestimmung und Rietvelt-Profilanpassung); Pulverdiffraktometrie mittels Synchrotronstrahlung in der Pharmazie; ergänzende Techniken (DSC, TGA, Erhitzungsmikroskopie, FTIR, Raman, NMR, SEM, AFM, Lichtmikroskopie, XRF, SAXS and SANS); Rezepturen, Produktentwicklung; Patent und Genehmigungsfragen; Möglichkeiten zur XRD-Nutzung in der medizinischen Forschung.

Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte die PPXRD home page

Grant-in-Aid-Programm

GRANT-IN-AID
Um die hohe Qualität der Daten in den Datenbanken und die Erstellung von neuen Daten auch in Zukunft zu gewährleisten, bietet das ICDD das Grant-in-Aid-Programm an. Dieses Programm soll Wissenschaftler, welche mit neuen Materialien arbeiten, ermutigen, Beugungsdaten von höchster Qualität zu erstellen und diese an das ICDD zur Veröffentlichung im PDF weiterzuleiten. Die Grant-in-Aid-(GiA-)Finanzierung steht allen qualifizierten Anwendern der Röntgenbeugung zur Verfügung. Die Beihilfen werden in einem Wettbewerbsverfahren vergeben. Ein Ausschuss aus ICDD-Mitgliedern bewertet die Anträge. ICDD-Personal bietet technische Hilfe an und verwaltet das Programm.

Eine der Hauptaufgaben des ICDD Grant-in-Aid-Programms ist es, qualitativ hochwertige Beugungsdaten neuer für Industrie und Behörden wichtiger Materialien zu erhalten. Der Erfolg des Programms lässt sich am ständigen Anstieg der Daten höchster Qualität (star) ablesen, wobei sich die gesammelte Erfahrung der Mittelempfänger im Verlauf der Zeit erhöht hat. Mehr als 85 % aller GiA-Diffraktogramme, die veröffentlicht werden, sind von höchster Qualität (star). Durch das GiA-Programm konnten Halbleiter, Elektronikmaterialien, Pharmazeutika und Katalysatormaterialien dem PDF hinzugefügt werden. Viele der von den technischen Unterausschüssen eingesetzten Arbeitsgruppen bewerten die Daten im PDF und geben Vorschläge für neue Materialien, die hinzugefügt werden sollten. Viele Materialien im PDF gehen auf frühere Vorschläge von Mitgliedern und Nutzern zurück. Der Chefredakteur erstellt eine Liste von benötigten Materialien, die von den Arbeitsgruppen vorgeschlagen wurden. Ein GiA-Empfänger kann entweder eine Liste von Materialien vorschlagen oder er erhält einige Materialien von höchster Priorität aus der Liste des Chefredakteurs.

Das Programm ist international. Die Zuwendungsdauer beträgt 12 Monate mit zwei Zyklen pro Jahr. Zyklus 1 beginnt am 1. April und Zyklus 2 am 1. Oktober.

Das Grant-in-Aid-Internetverfahren
Ein automatisierter Ablauf über das Internet wurde entwickelt und gestartet, wodurch die Übermittlung und gründliche Prüfung von Förderungsanträgen via Internet ermöglicht wird. Ein Vorteil ist, dass im Vorfeld des Antrages die im PDF gespeicherten und momentan bearbeiteten Materialien eingesehen werden können. Um Doppelungen zu vermeiden, sind alle Antragsteller angehalten, vor der Übermittlung des Antrages ihre Verbindungen mit den Daten der Datenbank abzugleichen. Dazu stehen Suchlinks für Chemikalien und Elemente zur Verfügung, welche zweimal jährlich, im Dezember und Juni, aktualisiert werden. Diese Aktualisierung steht mit den zwei jährlichen Förderungszyklen im Einklang.

Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist die Möglichkeit des GiA-Ausschusses, aus der Ferne Bewertungen vornehmen und Anträge diskutieren zu können. Dies wird durch eine Kombination von Internetkorrespondenz und Telefonkonferenz ermöglicht. Anträge, Lebensläufe und ältere Publikationen sind so für die Begutachtung durch den Ausschuss vorhanden. Aus diesem Grund kann der Ausschuss aus erfahrenen Mitgliedern verschiedener Länder und Kontinente bestehen. Die Besprechungen werden in regelmäßigen Abständen von einigen Wochen durchgeführt.

Die Besprechungssitzungen haben sich zu Telefonkonferenzen entwickelt, bei denen die Forschungsergebnisse und Resultate diskutiert werden. Diese Wandlung war wesentlich für das ICDD, um auch weiterhin mit dem großen Umfang der Datenbank Schritt zu halten und Vorteile aus der internationalen Expertise für finanzielle Unterstützung und Bewertung zu ziehen.

Mehr über das Grant-in-Aid-Programm

Mitgliedschaft

Das ICDD (International Centre for Diffraction Data) ist eine gemeinnützige wissenschaftliche Organisation, die sich dem Sammeln, dem Editieren, der Veröffentlichung und der Verbreitung von Pulverdiffraktometriedaten widmet. Diese Daten werden als Powder Diffraction File™ (PDF) herausgegeben und ermöglichen die röntgenographische Identifikation kristalliner Materialien. Die Aufgabe des ICDD ist es, die Forderungen der Materialanalytiker nach einer umfassenden Datenbank mit Beugungsdaten zu erfüllen. Etwa 300 Wissenschaftler aus aller Welt besitzen eine aktive Mitgliedschaft. Aus diesen Personen setzen sich Aufsichtsrat, Ausschüsse und Unterausschüsse zusammen. Die wichtigsten Funktionen der Mitglieder sind die Wahl der Ausschüsse und das Einbringen von Vorschlägen und Ideen. Der jetzige Aufsichtsrat hält es für wichtig, so viele Vorschläge wie möglich zu erhalten und neue aktive Mitglieder zu gewinnen.

Der Aufsichtsrat ist der Meinung, dass die Mitgliedschaft nicht bloß ehrenhalber ist, sondern erwartet auch eine aktive Beteiligung am ICDD. In der Vergangenheit bedeutete das die persönliche Anwesenheit bei Treffen. Fortschritte in der Kommunikation, besonders die sich rasant entwickelnde ICDD-Webseite, machen es möglich, sich aktiv einzubringen, ohne im Hauptbüro in Newtown Square, Pennsylvania, anwesend zu sein.

Die Mitglieder treffen sich jährlich im März im Hauptquartier des ICDD und schaffen so ein Forum für den Austausch von Ideen und Informationen. Weiterhin werden dabei Strategien und Abläufe innerhalb des ICDD analysiert und bewertet. Ein bezahlter Stab von Wissenschaftlern und Verwaltungsangestellten ist für die Erstellung der verschiedenen ICDD-Datenbanken verantwortlich.

Die ICDD Mitgliedschaft steht allen Personen offen, die sich professionell mit der Materialcharakterisierung beschäftigen. Für die Aufnahme werden folgende Unterlagen benötigt:

  1. ein kurzer Lebenslauf
  2. Empfehlungsschreiben eines aktiven Mitglieds
  3. Angabe der technischen Ausschüsse, in denen die Mitarbeit angestrebt wird

Studierende und Doktoranden/-innen können sich als studentische Mitglieder bewerben. Die gesamte Kommunikation mit studentischen Mitgliedern ist elektronisch. Das Verfahren zur Aufnahme studentischer Mitglieder beinhaltet Folgendes:

  1. ein kurzer Lebenslauf und die Studienrichtung
  2. Empfehlungsschreiben eines aktiven Mitglieds oder des Regionalvorstandes
  3. Angabe der technischen Ausschüsse, in denen die Mitarbeit angestrebt wird

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an den Vorsitzenden des Mitgliedschaftsausschusses Roman Shpanchenko (roman.shpa@samsung.com) oder an das ICDD-Hauptbüro zu Händen des Mitgliedschaftsausschusses. Die Unterlagen werden dann dem Aufsichtsrat zur Zustimmung übergeben.  Sie können auch das Onlineformular ausfüllen.

ICDD Headquarters 
c/o Membership Committee
12 Campus Blvd.
Newtown Square, PA 190731-3273
info@icdd.com

Für weitere Informationen zum Erhalt der Mitgliedschaft, wenden Sie sich bitte and die oben stehende Adresse.

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