PDF-4

Die PDF-4-Produktlinie
Die Nutzung der PDF-4-Datenbanken ist zeitlich begrenzt und benötigt eine jährliche Erneuerung der Lizenz. Diese Datenbanken wurden in historischer Zusammenarbeit mit anderen Datenbankentwicklern geschaffen. Nur die PDF-4+ und die PDF-4/Minerals enthalten standardisierte Daten aus dem „Linus Pauling File“ (LPF). PDF-4/Organics enthält Daten aus der „Cambridge Structural Database“ (CSD).

Alle PDF-4-Produkte enthalten unsere Data-Mining-Software für weitere Ersparnisse. Diese Software bietet mehr Anzeige-, Such- und Datenfilterfunktionen mit 65 verschiedenen Suchmethoden, mit denen die Datenbankinhalte in eine benutzerdefinierte Anzeige mit einer Auswahl von 116 gesonderten Datenfeldern gefiltert werden können. Durch die Verwendung einer auf Java™ basierenden Umgebung mit Maussteuerung ist es möglich, die verschiedenen Suchfunktionen und Feldauswahlen zu kombinieren und bietet so eine fast grenzenlose Anzahl von Möglichkeiten zur Datenbankauswertung. Digitale Anzeige von Beugungsbildern und eine eingebaute kontextabhängige und indizierte Hilfefunktion gehören zur Standardausstattung der PDF-4-Produktreihe. Fragen Sie ihren Softwarehändler nach PDF-4-kompatiblen Search/Match-Programmen.

Besonderheiten von PDF-4+ - purchase
PDF-4+ ist eine fortschrittliche Datenbank, welche Beugungsdaten aus verschiedenen Quellen in einer einzigen Datenbank zusammenfasst. Das Ergebnis ist eine umfassende Sammlung anorganischer Materialien in einer standardisierten Form, die schnell durchsucht werden kann, um unbekanntes Material zu identifizieren.

Die Datenbank besitzt viele Funktionen wie digitalisierte Diffraktogramme, Molekülbilder und Atompositionen. Viele neue Funktionen sind in PDF-4+ implementiert, um die Leistungsfähigkeit hinsichtlich der quantitativen Analyse mittels Rietveld-Analyse, Intentsitätsverhältnismethode (RIR) oder Gesamtprofilanalyse zu verbessern. Die Datenbank PDF-4+ 2015 enthält 364.877 und PDF-4/Minerals 2015 42.852 Einträge.

PDF-4+ wurde entwickelt, um die automatisierte quantitative Analyse zu unterstützen und beinhaltet aus diesem Grund die notwendigen Referenzdaten. Jedes Diffraktogramm kann, unabhängig von Typ oder Ursprung, digital dargestellt werden. Das ermöglicht die Gesamtprofilanalyse. Drei verschiedene Algorithmen werden genutzt, um die digitale Darstellung zu ermöglichen, und sind abhängig von der Datenquelle und den benötigten Informationen. PDF-4+ wählt automatisch den passenden Algorithmus für die Darstellung aus und ermöglicht es dem Nutzer, die Anzeigeart hinsichtlich der lokalen Gegebenheiten zu ändern. Der Nutzer hat die Möglichkeit, verschiedene instrumentelle Parameter, optische Anordnungen und experimentelle Parameter wie die Kristallitgröße in die Darstellung einfließen zu lassen. 

PDF-4+ enthält 268.838 Einträge mit berechneten Intensitätsverhältnissen (I/Ic), welche entweder aus Einkristallmessungen berechnet oder aus Experimenten abgeleitet wurden. Bei einer RIR-Analyse müssen alle Phasen identifiziert sein und jede muss einen bekannten RIR-Wert aufweisen. Die große Zahl an Einträgen mit RIR-Werten ermöglicht die häufige Nutzung von RIR-Analysen.

Für 251.640 Einträge sind die Atompositionen angegeben. Diese stammen aus Quellen der LPF, des ICDD und des NIST und erlauben verschieden Berechnungen auf Basis der Beugungsphysik. Die Rietvelt-Methode nutzt die Atompositionen für die quantitative Analyse und die Strukturbestimmung. In der PDF-4+-Datenbank sind Tabellen mit Streufaktoren vorhanden, welche auf Grundlage der physikalischen Gesetze die Berechnung von Beugungsbildern für Elektronen-, Röntgen- (in variabler Wellenlänge) und Neutronenbeugung ermöglichen.

PDF-4+ enthält mehr Daten und mehr Datentypen, welche eine schnelle Materialidentifikation ermöglichen. Sie wurde geschaffen, um die automatische quantitative Analyse zu unterstützen, in dem die wichtigsten Referenzdaten bereitgestellt werden. Jedes Diffraktogramm kann, unabhängig von Typ oder Ursprung, digital dargestellt werden. Dieser Umstand ermöglicht eine Gesamtprofilanalyse. Um Identifikation und Quantifikation weiter zu verbessern, werden ständig mehr Daten mit I/Ic-Verhältnissen und Atompositionen zur Datenbank hinzugefügt. Die Nutzung von Java™-Technologie hat Geschwindigkeit und Bedienungsfreundlichkeit verbessert und neue Funktionen für digitale Darstellungen und die gezielte Suche ermöglicht.

Weitere Informationen:  PDF-4 Support Software.

Besonderheiten der PDF-4/ORGANICS - purchase
PDF-4/Organics 2017 ist die weltweit größte Pulverbeugungsdatenbank für organische Materialien und umfasst 501.964 Einträge.. Dieses Produkt besitzt dieselben Darstellungsprogramme und Suchmöglichkeiten wie alle PDF-4-Produkte. Diese Datenbank ist ein praktisches, ergebnisorientiertes Produkt, welches medizinische Verbindungen aus der „Cambridge Structural Database (CSD)“ und Polymere (auch Stärken und Zellulosen), medizinische Hilfsstoffe und Arzneimittel aus dem PDF beinhaltet.

Diese Datenbank ist zur schnellen Materialidentifikation entwickelt worden und findet Anwendung in der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Der Aufbau ermöglicht die einfache Integration in Auswertungssysteme und Diffraktometer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller im Bereich Röntgentechnik. Diese Datenbank ist von Nutzen für Wissenschaftler aus den Bereichen der Konsumgüterproduktion, Katalyse, Kriminalwissenschaft, Pharmazie und für Analyselabore.

Besonderheiten der PDF-4/MINERALS - purchase
Die Datenbank umfasst 42.852 Minerale und mineralienbezogene Einträge und deckt damit mehr als 97 % der durch „Fleischer's Glossary of Mineral Species“ und die Internationale Mineralogische Vereinigung klassifizierten Mineralienklassen ab. Als Zusatz zu den klassifizierten Mineralen enthält die Datenbank noch nicht klassifizierte Minerale, synthetische, Dünnschicht- und Mischkristallvarianten. Viele bekannte Minerale wurden durch Temperatur- und Druckserien charakterisiert. Daraus resultiert eine umfassende Datenbank mit Daten aus vier verschiedenen Quellen.

Die Daten werden jährlich durch eine Expertengruppe aus Mineralogen begutachtet. Diese Arbeitsgruppe ordnet Mineraliengruppen und Supergroups, Klassifikationen und Prototypstrukturen zu, um den Nutzern Identifikation und Analyse zu erleichtern. Geschätzte 1.000 Mineralieneinträge wurden aus den LPF-, ICDD- und NIST-Datenbanken hinzugefügt. Diese Einträge beinhalten die Atompositionen, Beugungsbildsimulationen und Molekülabbildungen, wie sie in der PDF-4+-Produktbeschreibung beschrieben sind.